Rundmail 30.03.2018

Guten Tag allerseits,

kurz vor Ostern noch schnell eine Rundmail – das verhindert, dass Ihnen über die Feiertage langweilig wird!!

Ich war vor 2 Wochen auf der Messe in Warschau, wo ich das Team des neuen polnischen Importeurs Globtechnic ein bißchen unterstützt habe.

Unsere Nachbarn sind nicht nur hochprofessionell, und im Bereich elektrischer Ausrüstung, Akkus und Ladetechnik absolute Experten (Jan Buchwald ist seit vielen Jahren Importeur für Victron, Mastervolt, BlueSea und diverse andere Marken aus diesem Bereich) sondern auch hochmotiviert, und ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit.

Es gibt etliche Neuigkeiten, und ich bin auch ein bißchen hinterher, daher wird diese rundmail wohl noch länger als die letzten – ich bitte um Verzeihung.

Wir haben seit ein paar Wochen eine neue Kollegin im Vertriebs-Innendienst, Frau Despina Melissa, die sich schon in die ePropulsion Themen einarbeitet, und auch eine Inhaltsübersicht der bisherigen rundmails erstellt – dadurch wird es dann leichter, nach bestimmten Themen zu suchen.

Kontakt: Despina.Melissa@Ditoma.de / Tel. 07141 990 5514

Sie können ab sofort auch schon die Bestellungen direkt an Frau Melissa schicken, da ich nächste Woche im Urlaub bin.

Bitte achten Sie darauf, den Motor vollständig zu beschreiben (also z.B. nicht nur „Spirit“ sondern „Spirit langschaft“).

Am besten und einfachsten ist unsere Ditoma Artikelnummer, die auch auf jedem Artikel klebt (kleines blaues Preisschild), die finden Sie nochmal in der beigefügten Händler-Preisliste und Produktübersicht.

  1. Düsseldorf-Boot:
    Wir haben uns sehr gefreut, dass Herr Jockel einen Tag auf dem Stand mitgeholfen hat – nächstes Jahr werden wir das ein bißchen früher planen und hoffen, mehr Teilnehmer zu begeistern (natürlich sind viele selbst auf der Messe, dann geht das natürlich nicht).Die Resonanz auf eProp war toll, auch wenn der Stand wegen einer kurzfristigen Umplanung etwas abseits war – das versuchen wir für 2019 wieder zu korrigieren, auch wollen wir die Themen Qualität, Service, Technik und Hersteller-Image in den Vordergrund stellen, nicht nur Produkte zeigen. Die Fragen vieler Kunden auf den verschiedenen Messen zeigen, dass man sich im Markt zwar intensiv mit eProp beschäftigt (auch wegen der positiven Presse), aber den Hersteller und die Marke noch nicht richtig einordnen kann.Fragen zu Reparaturablauf, Ersatzteilservice, zur Zukunft der Marke kamen in den letzten Monaten ziemlich häufig, und da müssen wir offensichtlich intensiver kommunizieren.z.B. dass hinter Danny Tao und seinem jungen Team ein großes Unternehmen steht, dass mit finanziellen und sonstigen Ressourcen die erfolgreiche Zukunft von ePropulsion sichert.Die Speziallösungen für Segelboote von Klaus Lehmann, unserem Servicezentrum in Grömitz, sind auf der Messe auf großes Interesse gestossen. Details zu diesen tollen Adaptionen siehe weiter unten in dieser rundmail.Wir haben etliche Gespräche mit der Presse geführt, unter anderem mit der Yacht, was in den kommenden Monaten dann zu entsprechenden Tests und Berichten führen wird.
  2. Vergleichstest Torqeedo / ePropulsion in „Palstek“:
    Der ausführliche Vergleich mit Torqeedo in der „Palstek“ zeigt sehr deutlich, dass ePropulsion sich in keiner Weise verstecken muss – im Gegenteil, die uns allen bekannten Vorteile wie Geräuschlevel, Batteriekapazität, getriebefreier Antrieb usw. wurden im Test deutlich herausgearbeitet.
    Auch tatsächlich gemessene Leistungswerte wie Pfahlzug-Vortrieb (z.B. Spirit vs. Travel 1003) sind praktisch identisch, die im Torqeedo-Katalog angepriesene deutlich höhere Effizienz von Torqeedo gegenüber allen sonstigen E-Motoren kann man also in der Realität nicht feststellen.
  3. Verfügbarkeit neue Produkte:
    Es gibt ja einige neue Produkte im Sortiment, die auf der METS und auf der Boot vorgestellt wurden, die im neuen Katalog 1/2018 (siehe Anlage) enthalten sind und die ich im Einzelnen hier noch einmal beschreiben will:

    1. Spirit Remote: der Remote ist eine wichtige Ergänzung, da bei vielen Booten aufgrund von Schacht- oder Aufzugs-Einbau (z.B. Dehler Sprinta) ein normaler Pinnen-Motor nicht in Frage kommt. eProp hatte sich entschieden, nicht den Weg von Torqeedo zu gehen (abnehmbare Pinne die bei Manövern tatsächlich aus dem Motor fallen kann, was zu sehr problematischen Situationen vor allem im Hafen führen kann). Der ferngesteuerte „Remote“ Motor ist die perfekte Lösung, es gibt ihn in den Schaftlängen lang (ab ca. 10.5. lieferbar), kurz (ab 9.4. lieferbar, wir bekommen ca. 15 Stück vorab), sowie extrakurz (lieferbar auch ab 9.4.).
      Der Remote ist auch ideal für Solo-Skipper, die beim Anlegemanöver die Motorsteuerung bequem mit an den Bug nehmen können, das Boot von dort aus ganz entspannt aufstoppen können, und dann gemütlich an Land „schreiten“. Inhaber von Booten mit langem Heck, die die Kraxelei auf dem Heck leid sind, werden den Remote auch willkommen heißen (z.B. H-Boot). Für diese Boote bieten sich auch die Sonderlösungen von Klaus Lehmann an.
    2. Spirit POD: der POD ist der Unterwasser-Festeinbau-Kollege des normalen Aussenbord-Spirits, wird unter den Rumpf geflanscht (daher oft auch als „Flanschmotor“ bezeichnet) und dort in der bekannten Remote-Methode per Bluetooth angesteuert.
      Der Spirit POD ist aktuell als 48V Version vorgesehen, kann dann also mit Navy-Batterie oder 4x12V AGM Zellen betrieben werden, wir wünschen uns aber für kleinere Boote auch noch eine Variante, in der die Spirit Batterie verwendet werden kann. Von Klaus Lehmann gibt es ja bereits einen Umbau des normalen Spirit, in dem Batterie und Halteplatte im Boot verbaut werden, und diese Form hätten wir gerne auch für den POD, da die kleine und leichte Batterie enorme Vorteile z.B. für Bojenlieger bietet, die an den vielen gesperrten Seen sonst keine POD-Technik einsetzen können. Ich denke wir werden Danny und sein Team überzeugen können J.
      Der Spirit POD 1.0 ist aktuell noch nicht lieferbar, wir rechnen ab ca. Juli mit der ersten Lieferung.
    3. NAVY POD 3: den „großen“ POD haben wir bereits bei uns im Lager bewundert, wir haben ein Stück bereits als Notfall-Lieferung für eine schweizer Werft an den Importeur in der Schweiz besorgt. Die erste reguläre Lieferung ist für unseren April-Container eingeplant, der wird wohl Ende Mai hier eintreffen.
      Der POD 3 macht einen hervorragenden Eindruck, läuft völlig geräuschlos wie gewohnt, die Kontrollbox ist wasserdicht eingegossen – wir sind vom ersten Eindruck sehr angetan. Wir haben ein Amateur-Video vom „unboxing“ erstellt, das wir bei Interesse gerne zur Verfügung stellen können. Das gibt keinen Oskar, vor allem fürs Drehbuch, aber man sieht das Wesentliche.
      Ich denke, dass der POD 3 vor allem für kleine Kabinenkreuzer, größere Angelboote, mittlere Kielboote und kleine Motorboote eine tolle Alternative sein wird. Skippern, die bisher einen Aussenborder im Schacht gefahren haben, ermöglichen die PODs, den Schacht zu verschließen (evtl. Regenwasserablauf beachten) und mit dem POD eine wirklich saubere und tolle Lösung zu installieren.
    4. Side Mount Control (Einhebelsteuerung): die vor allem für die PODs vorgesehenen Einhebelsteuerung wird noch überarbeitet, wir rechnen mit Verfügbarkeit ab Mitte des Jahres. Da für alle Motoren die normale Fernsteuerung lieferbar ist, stellt das allerdings kein größeres Problem dar.
    5. Solarpanel/12V- und Solar-Ladegerät: vom Solarpanel sind bereits einige wenige bei uns am Lager, allerdings fehlt im Moment noch das Ladegerät (Solar und von 12V Bordsystem). Offenbar wurde das im Betrieb etwas zu warm, was den Kollegen in China nicht gefallen hat, weil es dadurch nicht so effizient arbeitet.
      Wir sprechen aktuell über eine Luftfracht-Sendung, um das 12V Ladegerät und einige weitere Solar-Panels schnell ans Lager zu bekommen. Wir rechnen mit Lieferung in ca. 8-10 Tagen.
    6. Elektr. Luftpumpe für SUP´s, Schlauchboote: Diese Pumpe kann mit dem Lagoon- oder Spirit Akku betrieben werden, um z.B. ein Schlauchboot oder ein Standup-Paddleboard bequem am Strand aufzupumpen. Bitte die Version beachten, da die Akkuspannungen und Anschlüsse unterschiedlich sind. Lieferbar ab ca. 11.5.
    7. Neue Generation Lagoon: Der neue Lagoon (Lagoon II) hat nicht nur ein Schutzgitter spendiert bekommen, sondern auch einen verbesserten Anschlussstecker. Bitte beachten Sie im Fall von Ersatz- oder Zusatzakkus und Ladegeräten für Ihre Bestellungen die Generation I (Bajonettanschluss) oder Generation II (Schraubanschluss).
      Details in den beigefügten Sortiments- und Preislisten.
    8. Spirit Extra Kurz: Vielleicht nicht allen bekannt: es gibt den Spirit auch als extrakurze Version, Schaftlänge nur 55 cm. Das ist vor allem für flache Angelboote eine gute Alternative, oder für Boote mit Schachtlösungen. Da der Propeller sich idealerweise im „Strömungsbereich“ etwa 5-10 cm unter dem Rumpf befinden sollte, kann der extrakurze Spirit für eine optimale Effizienz des Motors die bessere Variante sein.
      Technische Daten, Broschüren etc. für die neuen Produkte sind in Arbeit, wir bereiten die dann jeweils auf und leiten die weiter, sobald wir etwas  bekommen. Anbei die erste Version „eProp technische Zeichnungen“.
  4. Verfügbarkeit generell:
    Bis auf die oben aufgeführten neuen Artikel sind wir bei allen Produkten lieferfähig, unser eProp Lagerbestand beläuft sich im Moment auf fast 300.000 Euro, das sollte für die nächsten paar Tage ausreichen – Spirit Langschaft wird ein bisschen knapp, aber der wird auch nicht so viel verkauft.Der nächste Container wird ca. am 11.5. bei uns eintreffen, und für Ende April ist bereits die nächste Lieferung geplant.Insgesamt kann man sagen, dass wir zwar mehr Motoren verkaufen als erwartet, aufgrund der recht großzügig geplanten Lagerbestände aber bisher gut liefern können.
  5. Video Spirit auf Youtube:
    Wir hatten Post vom Regierungspräsidium Tübingen, die hier in Baden-Württemberg die Sicherheit von Produkten überprüfen.
    Grund war ein Video auf Youtube, das zeigt, wie ein Spirit-Motor von alleine startet, wenn man das Ladegerät bei aufgedrehtem Gasgriff von der Batterie abzieht. Das würde der Maschinenrichtlinie widersprechen. Wer das Video hochgeladen hat ist zwar nicht bekannt, viele Möglichkeiten gibt es aber auch nicht :-).
    Jedenfalls haben wir den Fall mit dem Regierungspräsidium geklärt, vermutlich war das einer der ersten Motoren, wir konnten das trotz etlicher Versuche gar nicht nachstellen, und haben das in einem entsprechenden Video auch demonstriert.
    Sollte einer von Ihnen auf das Thema angesprochen werden, melden Sie sich einfach bei uns, wir stellen Ihnen dann unser Video zur Verfügung.
    Da die Marktüberwachung sich aber an den Importeur wendet, also uns, sollte das für Sie nie ein Thema werden.
    Der Fall ist jetzt offiziell beendet, weitere Untersuchungen wird es dazu nicht geben.Kleiner netter Seiteneffekt: der Kollege von der Marktüberwachung in Tübingen findet den eProp so interessant, dass er uns unbedingt auf der Interboot besuchen will, um eventuell einen für sich selbst zu kaufen. Der sei ja so schön leise J. Unser Dank für diese kostenlose Werbung gilt dem unbekannten Wettbewerber, der das Video hochgeladen hat J
  6. Seriennummern:
    Wir scannen alle ausgehenden Sendungen und erfassen auftragsbezogen jede Seriennummer, somit könnten wir bei eventuellen Rückrufen oder Reklamationen immer genau feststellen, welcher Kunde welchen Motor bekommen hat. Das wird auch auf den Lieferpapieren bzw. der Rechnung ausgedruckt, sodass Sie das bequem sehen können, und wir können in unserem System auch nach den Nummern suchen, wenn Sie einmal eine Information brauchen.
    Bei Lieferungen, die direkt von uns an Ihre Kunden gehen, ist das somit geregelt, wenn Sie mehrere Motoren zu sich ans Lager bestellen, und davon dann an Kunden verkaufen, sollten Sie die Seriennummern für sich festhalten.
  7. Ersatzteile:
    Wir haben in den letzten Wochen das Thema „Ersatzteile“ sehr intensiv betrieben, und haben fast alle Ersatzteile jetzt ordentlich erfasst und eingelagert. Da wir von hier aus fast ganz Europa mit Ersatzteilen versorgen müssen, muss das vernünftig geregelt sein.
    Theoretisch könnten wir jetzt aus den Teilen einen Motor zusammenbauen, das wäre allerdings teuer. Für den Lagoon haben wir nur „Zubehör-Ersatzteile“ eingelagert, wie Spanngurte, Fernsteuerung, Finnen-Adapter, Ladegeräte, aber keine echten Ersatzteile wie einen einzelnen Motor oder Kunststoffteile.Klaus Lehmann in Grömitz, der alle Garantiearbeiten und größeren Reparaturen ausführt, hat jetzt also Zugriff auf ALLE Ersatzteile, einen Teil davon haben wir bereits bei ihm eingelagert um die Reparaturzeiten zu verkürzen.Das sieht bei uns im Lager so aus:
  8. Technisches update:
    Gesteuerte Selbstentladung: die eProp Batterien entladen sich selbst, um die Batterielebensdauer zu verlängern. Verschiedene Wettbewerber machen das nicht, nach Aussage der Ingenieure ist das aber eine extrem wichtige Massnahme zur Werterhaltung der Batterien.
    Bis vor einigen Wochen waren die Spirit-Batterien so programmiert, dass das BMS (Batterie-Management-System) sie nach ca. 10 Tagen auf 50% Ladespannung absenkt.
    Wir haben nach intensiver Diskussion die Werte verändert, da wir der Auffassung waren, dass die Zeit zu kurz und die Absenkung zu stark ist – ein Kunde muss ja ansonsten jedesmal neu laden, wenn er nach 3 Wochen wieder an sein Boot kommt.
    Neuer Wert: nach 21 Tagen fährt das BMS die Ladespannung auf 75% herunter. Das schützt die Batterie ebenfalls schon, ist aber ein besserer Kompromiss für den Kunden.
    Wenn Kunden mit älteren Batterien eine Umstellung wünschen, sprechen Sie uns bitte an, wir können dann einen Softwareupdate durchführen.0° Celsius: die Batterien können unterhalb Null Grad Celsius nicht geladen werden (ein Kunde von Wassersport Becker brachte seinen Akku mit auf die Messe, wo er dann funktionierte – in seiner Garage war es unter Null gewesen, und da hat das Ladegerät nicht funktioniert.) Diese Programmierung dient dem Schutz der Batterie (steht sogar drauf, wie wir später dann auch gesehen haben). Das wird ja hoffentlich erst nächstes Jahr wieder aktuell, aber dann wissen Sie alle schon mal Bescheid.Staubkappen Gummi:  die Staubkappen am Spirit und an den Navy Batterien sind nicht optimal konstruiert, teilweise öffnen die sich von alleine wieder, wenn man die zugedrückt hat. Es gibt leider keine einfache und schnelle Lösung, China arbeitet daran. Wichtig für Sie: die Staubkappe hat keine Funktion, d.h. es ist eigentlich nur ein optisches Problem. Natürlich gefällt das manchen Kunden nicht, aber funktional spielt das Teil keine Rolle.Ladezyklen: Manche Batteriehersteller geben an, dass man deren Batterien 2000 mal aufladen kann. Bei eProp ist i.d.R. von >500 Zyklen die Rede. Das hängt vor allem mit der chemischen Zellen-Technologie zusammen. Je höher die Leistungsdichte, desto geringer die Anzahl der Ladezyklen. Aber halt auch Gewicht und Abmessung. Ich habe eine sehr umfangreiche Erklärung von Peter aus China bekommen, sobald wir etwas Zeit haben, setzen wir das in ein kleines Batterie-Lexikon um und schicken Ihnen das zu.
    Wichtig ist auch: die Definition von „Ladezyklus“ ist nicht überall gleich. Bei eProp reden wir immer von KOMPLETTER ENTLADUNG, bei anderen steht teilweise dann „bis 50%“. Damit halbiert sich deren Angabe im Vergleich.
    und: 500 Ladezyklen bedeuten bei wöchentlich einmal aufladen (was schon sehr viel wäre) und ca. 30 Wochen/Jahr Nutzung eines solchen Motors: 16 Jahre Nutzungsdauer. Vermutlich wird niemand davon ausgehen, dass die Batterie wirklich so lange lebt. Die meisten Autos schaffen das jedenfalls nicht.
    Ausserdem ist die Batterie nach 500 Ladezyklen nicht komplett zerstört, sondern sie wird einen definierten Anteil ihrer Leistung verloren haben. Als Zweitakku ist sie auch dann immer noch wunderbar geeignet.
    Fazit: man muss das vernünftig erklären, die reine Zahl spielt kaum eine Rolle. Wenn jemand täglich seine Akkus neu aufladen muss, dann könnten 2000 Ladezyklen vielleicth bedeutsam  sein, aber für 99% unserer Kunden ist das nur eine sinnlose Zahl.

    Navy 6 mit eProp Batterien: Wenn man den Navy 6 mit den eprop Batterien betreibt (man braucht davon 2), hat man ein tolles, platz- und gewichtssparendes System und deutlich mehr Leistungsabgabe als mit herkömmlichen Blei-Akkus (dafür natürlich auch sehr teuer). Bitte daran denken, dass BEIDE Batterien mit dem Navy Comm Kabel verbunden werden müssen (ist bei Batterie dabei), und dann eine der beiden Batterien mit dem Motor. Sonst nimmt der Motor immer nur eine der beiden Batterien und geht nur bis 3 KW Leistung.

    Anlenkstangen für die Remote-Versionen: Wir haben festgestellt, dass bei einigen Lenkungssystemen die Abmessungen der beigefügten eProp – Anlenkstangen nicht perfekt passen. Klaus Lehmann hat daher mit viel Aufwand eine veränderte Variante erstellt und vorab hier in Deutschland produzieren lassen. Wir bekommen auch in den nächsten Tagen eine weitere Version aus China, und werden uns dann entscheiden, ob es eine universale oder mehrere verschiedene sein werden. Wir halten Sie auf dem Laufenden. Wenn jemand eine alternative Anlenkstange braucht, bitte einfach melden.

    Winkelplatte für die Remote-Steuerung: Herr Witt in Neustadt lässt netterweise für uns alle einen Montagewinkel  aus Edelstahl mitproduzieren, mit dem die Remote-Steuerung ganz professionell und leicht an eine Konsole, eine Cockpit-Seitenwand oder sonstwo am Boot montiert werden kann. Sobald die lieferbar sind und der genaue Preis feststeht, gebe ich Bescheid.

  9. Vertriebsthemen:
    Mystery Shopping: Unsere Marketing-Abteilung hat in den letzten Wochen anonym fast alle Händler angerufen und sich für einen Motor interessiert. Dabei ging es uns um die Qualität der Beratung, Produktwissen, wird das Produkt nur über den Preis verkauft, bietet der Händler hauptsächlich Wettbewerbsprodukte an, usw.
    Eine detaillierte Auswertung ist gerade in Arbeit, es gab bis zu 40 Punkte zu erzielen.
    Aus den einzelnen Ergebnissen werden wir entsprechende Massnahmen ableiten, z.B. weitere Produktinformationen, technische oder vertriebliche Schulungen vor Ort usw.  – das werden wir dann im Einzelnen mit Ihnen besprechen. Und natürlich werden wir das in unregelmässigen Abständen wiederholen.FAQ: wir haben bereits angefangen, für den zukünftigen FAQ Bereich auf der Webseite die Fragen zu sammeln, die uns täglich erreichen. Es wäre toll, wenn Sie das auch machen könnten –  dann können wir die später alle auf eine zentrale Webseite stellen.

    Neue Händlerseite auf eProp.com:
    http://epropulsion.ditoma.de/ unter diesem Link sehen Sie die in Arbeit befindliche neue Händlerliste, die ein paar mehr Funktionen bieten und vor allem schneller und flexibler sein soll, das die bisher von China gepflegte Händlerliste. Z.b. wollen wir über Messeauftritte, Hausmessen, Jubiläen etc. berichten können, ohne das erst nach China zu schicken zu müssen. Daher entsteht gerade dieser hübsche neue Bereich.
    Bitte schauen Sie sich Ihr „Händlerprofil“ schon einmal an, unser Kollege Michael Held wird sich in den nächsten Wochen bei Ihnen allen melden, um evtl. erforderliche Anpassungen zu besprechen.

    EAN-Nummern: Das Thema ist schon einige Male aufgetaucht, wir sind leider noch nicht ganz fertig damit. Die Kollegen in China müssen das neu anlegen, da die bisherigen EAN codes von einem früheren amerikanischen Importeur angelegt worden waren, und dann wohl gelöscht wurden. Wir melden uns, sobald es neues gibt.

    Unsere Nachbarn: Da eProp in fast allen europäischen Ländern vertrieben wird, und wir zu allen Nachbarn ein sehr gutes Verhältnis haben, bitte ich eindringlich darum, eventuelle Händleranfragen aus dem Ausland an uns oder direkt an den entsprechenden Partner (z.B. Globtechnic in Polen, Allroundmarin in Österreich, Palby in Dänemark) weiterzugeben.
    Unsere Kollegen im Ausland machen das ebenso, und ich erwarte von Ihnen allen, dass Sie im Sinne einer guten Nachbarschaft Händler im Ausland an die entsprechenden Importeure verweisen.
    Wenn ein Endkunde aus dem Ausland einen Motor bei Ihnen kaufen will, ist dagegen natürlich nichts einzuwenden.

    Wobei wir sowohl als Importeur wie auch als Bootspunkt (zum Beispiel auf Messen) die Kunden im Normalfall an Sie bzw. die entsprechenden Partner in den einzelnen Ländern verweisen, da wir 1. den Service vor Ort enorm wichtig finden, und 2. das als Grundlage einer fairen und nachbarschaftlichen Zusammenarbeit ansehen. Wenn jemand hier bei uns in den Laden kommt, schicken wir ihn aber natürlich nicht an den Bodensee, um den Motor da zu kaufen :-).

    Ich möchte erreichen, dass sich jeder Importeur und Händler auf den Aufbau seines Geschäftes in seinem eigenen Gebiet konzentriert, Top- Beratung, Top-Service (z.B. Vorführung etc.) und einfach eine Top-Leistung anbietet, und damit die Marke ePropulsion und unser aller Geschäft für viele Jahre profitabel und interessant macht.

    Und wenn wir in Deutschland nicht wollen, dass die Nachbarn bei uns aktiv verkaufen, dann sollten wir das im Ausland eben auch nicht tun. Ganz im Sinne einer guten Nachbarschaft.

  10. Sonderlösungen von Klaus Lehmann:
    Klaus hat auf der Messe in Düsseldorf eine wirklich tolle Lösung gezeigt, wie man den Spirit z.B. an hochwertige, klassische Segelboote anbauen kann, ohne einen großen „Klumpen“ ans Heck zu schrauben. Für viele Boote, bei denen die Bedienung des Aussenborders vor allem für ältere Kunden eine Strapaze ist, weil man sich halb aussenbords hängen muss oder auf dem Heck herumkrabbeln muss, um den Rückwärtsgang einlegen zu können (ich selbst hatte ein H-Boot, und habe den Aussenborder gehasst), gibt es tolle Lösungen von Klaus.Es gibt eine „einfachere“ Variante, da baut Klaus den Spirit auseinander, die Batterie verschwindet in der Backskiste, das wird sauber verkabelt, und man kann mit einer kleinen Steuer-Box auf der Pinne oder sonstwo im Cockpit den Motor dann steuern. Sozusagen ein normaler Aussenborder, der aber deutlich bequemer zu bedienen ist.Die noble Variante sieht so aus, dass der Gashebel in der Pinne integriert wird, sozusagen wie ein Motorrad-Gasgriff, kaum zu sehen, und man dann mit Daumen und Zeigefinger die Vorwärts-Rückwärts-Steuerung des Motors an der normalen Ruderpinne machen kann. Sehr bequem, sehr sicher, für Einhandsegler kaum verzichtbar.
    Der klassische Rechtsanwalt am Chiemsee mit Drachen oder Lacustre, vollrestauriert, wird an dieser Lösung kaum vorbeikommen, wenn er was auf sich hält und am Steg den Kollegen Anwälten oder Ärzten was tolles zeigen will.
    Ganz edel an dieser Variante: der Motor (ohne Batterie, die ebenfalls in der Backskiste verschwindet), wird über ein feines Stück deutscher Ingenieurskunst so an das Ruder angehängt, dass er mit dem Ruder mitdreht. Zum hochklappen wird einfach die Arretierung in der Verbindungsstange ganz bequem geöffnet, sodass die Verbindungsstange das Hochklappen nicht behindert, und anschließend wieder selbstständig einrastet.
    Details im beigefügten Flyer.Fazit: jetzt hat der Kunde einen optisch und technisch voll in das Boot integrierten elektrischen Antrieb, der nicht nur geräuschlos und umweltfreundlich ist, sondern auch noch 500 mal bequemer. Kein Krabbeln auf dem Achterdeck, einfach vorwärts-rückwärts-rechts-links alles an der Pinne.
    Ich glaube, das kann ausser eProp mit der Lösung von Klaus Lehmann niemand am Markt. Alle Details in dem beigefügten Flyer – wegen Preisen etc. bitte Klaus Lehmann direkt ansprechen.
  11. Bedienungsanleitungen:
    Die deutschen Anleitungen werden zum Teil gerade überarbeitet, und Übersetzungen für einige fehlende sind auch in Arbeit.
    Die Spirit Anleitung steht im Moment wegen Aktualisierung nicht auf der eProp.com zur Verfügung, die ist aber 6MB groß und passt hier nicht mehr rein. Wenn jemand Bedarf hat, bitte einfach kurz melden.

 So , das muss dann aber auch reichen für heute, sonst bleibt mir ja für den Rest des Jahres nichts mehr zu berichten.

Bei Fragen bitte einfach melden!

Schöne Ostern und vielleicht ein bißchen Erholung bei der ganzen Saison-Start-Hektik dieser Tage.

Und viel Erfolg mit ePropulsion!

Grüße aus Ludwigsburg,
Dirk Weißenborn